Feminismus in Alltag und Sub_kultur

„Das Private ist politisch!“ Und was bedeutet das nun, für uns in unserem Alltag, in den sozialen Beziehungen und subkulturellen Räumen, in denen wir leben? In dieser Veranstaltungsreihe wollen wir uns fragen wie Feminismus in verschiedenen Bereichen wie Musik, Kunst oder sozialen Beziehungen in „das Private“ wirken kann, beziehungsweise wie sich Alltag & Feminismus in ihrer Verschränkung empowernd aneignet werden können. Mit Expert*innen wollen wir so verschiedene Perspektiven erschließen und über Potenziale und Fallstricke von alltäglich gelebtem Feminismus diskutieren. Die Veranstaltungsreihe möchte hierbei nicht nur theoretische Einblicke präsentieren, sondern vielmehr konkrete Beispiele aus der Praxis vorstellen.

Veranstaltungsreihe vom FSR SoWi und der Radikarla*, unterstützt durch Studienqualitätsmittel.

 

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Reihe statt:

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

 

Folgende Veranstaltungen haben bereits stattgefunden:

  • Feministische Familienkritik und gleichberechtigte Elternschaft (Alicia Schlender)

    8. Mai, 19:30 at ZHG 004

    Familie feministisch denken, wie könnte das aussehen? In diesem Vortrag möchte ich den Werdegang der Idee der Kernfamilie kritisch nachzeichnen und ihren gesellschaftlichen Stellenwert als Ideologie hinterfragen. Was gibt es für alternative Lebensformen fernab der Vater-Mutter-Kind-Konstellation? Ein Fokus des Vortrages soll auf dem Aufbrechen der traditionellen Familienform als Chance für gleichberechtigte Elternschaft liegen.

  • Begehren zwischen Selbstbestimmung und Tabus

    15. Mai, 19:30 at OM 10

    Workshop von Stella Rutkat und Alicia Schlender Bitte beachten: Anmeldungen bis 14.05.18 an: pleasureisresistance@posteo.de – FLTI* only Ist Begehren, das Zuhause, in dem ich wohlig einschlafen kann oder der tabuisierte Ort, den meine Scham mir verbietet zu betreten? In diesem Workshop möchten wir gemeinsam über unsere verschiedenen Arten zu begehren reflektieren. Trotz der gesellschaftlichen Normen und...

  • „She’s a bitch“ – Sexistische oder subversive Frauenbilder im Hiphop (Maya Garmendia Gudlin)

    22. Mai, 19:30 at ZHG 102

    In diesem Vortrag gehen wir der Frage nach, wie Frauen und der weibliche Körper in der HipHop-Kultur präsentiert werden, welche Rollen Künstler*innen in der HipHop- Szene einnehmen und wie sich Künstler*innen innerhalb der HipHop- Szene von gängigen Schönheitsidealen und Geschlechterrollen emanzipieren.

  • DIY – Kunst & Feminismus (its the end of the art world as we know it)

    29. Mai, 19:30 at KWZ 1.601

    Zine-Workshop mit Patricia Hansen vom SaKuKu Kollektiv Anmeldung unter jelle@gwdg.de erforderlich! In diesem Workshop werden die Grundlagen der Herstellung von Zines als künstlerisches und feministisches Medium erklärt – mit Schere, Kleber und Papier. Wie schaffen wir es Feminismus in unser ästhetisches Blickfeld zu rücken und wie können Zines, feministische Kunst und DIY zu neuen (feministischen)...

  • Feminismus und DIY – MachT‘s selbst!

    19. Juni, 19:30 at ZHG 105

    Podiumstalk mit SaKuKu Kollektiv (Göttingen), böse und gemein Kollektiv (Dresden), Radikarla* Zine (Göttingen) und anderen Wie können wir Alltag widerständig gestalten? Wie könne wir uns organisieren um – jenseits von institutionellen Strukturen – feministisch-empowernde Räume zu organisieren? Mit Menschen aus verschiedenen Projekten, die alle im DiY-Feminismus Prinzip verortbar sind, möchten wir nicht nur über ihre...

  • “Polyfantastisch? Zur politischen und gesellschaftlichen Bedeutung konsensueller Nichtmonogamie (Michel Raab)

    26. Juni, 19:30 at OM 10

    Vortrag von Michel Raab vom Bildungskollektiv BiKo e.V. Seit den 2000er-Jahren wird die Kritik an Monogamie und Mono-Normativität verstärkt diskutiert. Die aktuell populärste Alternative zu Ehe und Zweisamkeit nennt sich Polyamory und meint die Möglichkeit, mehr als zwei Menschen zur selben Zeit zu lieben. Nun hilft die Aussage “Ich liebe Dich/Euch” wenig bei der Frage, wer...

  • ¡Außer der Reihe! “Our Piece of Punk”

    2. Juli, 19:30 at Buchladen Rote Straße

    Buchvorstellung mit den Herausgeberinnen* Judit Veit und Babara Lüdde Fünfundzwanzig Jahre nach dem Manifest der wütenden Riot Grrrls ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: Wie ging es nach 1991 weiter? Sind die Forderungen der Riot Grrrls eingelöst worden? Tot ist Punk nicht – sagen wenigstens die einen – und auch heute fehlt es nicht...