50 Jahre 1968. Sozialwissenschaftliche Reflexionen

Folgende Veranstaltungen fanden im Rahmen der Reihe statt:

  • Jens Benicke: Von Adorno zu Mao. Über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung

    26. November 2018, 19:00 - 21:00 at ZHG 004

    Nachdem 1956 sowjetische Panzer den Aufstand gegen das staatskapitalistische Regime in Ungarn niedergeschlagen haben, entsteht aus dem Protest dagegen im Westen eine „Neue Linke“, die sich explizit gegen die „Alte Linke“, vertreten durch Stalinismus und Sozialdemokratie, wendet. Diese sich zuerst in den USA, in Frankreich und in Großbritannien entwickelnde Strömung entdeckt dabei auch die dissidenten...

  • Lesung mit Ulrike Heider: “Keine Ruhe nach dem Sturm”

    3. Dezember 2018, 19:00 - 21:00 at ZHG 003

    Lebendig und mitreißend erzählt Ulrike Heider 50 Jahre ihrer persönlichen Geschichte als spannungsreiche Zeitgeschichte. Wir erleben hautnah, wie befreiend der politische und kulturelle Aufbruch der späten 1960er und frühen 1970er Jahre für sie als junge Frau war. Heider beschreibt Höhepunkte, Kriminalisierung und Zerfallserscheinungen der antiautoritären Protestbewegung, zeichnet Milieubilder von Anarchisten, Spontis und K-Grupplern. Ob es...

  • Alexander Friedmann: 1968 in Osteuropa

    12. Dezember 2018, 18:00 at ZHG 006

    Das Jahr 1968 markierte eine Zäsur in der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der “Prager Frühling” gilt als das Sinnbild der 1968-er Bewegung in Osteuropa. Der “Sozialismus mit menschlichem Antlitz” in der Tschechoslowakei, die studentischen März-Unruhen von 1968 in Polen und die antisemitische Kampagne, mit der die kommunistischen Machthaber auf die Proteste antworteten, sowie die...