Zwischen ‘Wir sind das Volk’ und gesellschaftlicher Emanzipation – Politische Entwicklungen in Ostdeutschland

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Reihe statt:

  • Buchvorstellung: 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland – Perspektiven auf eine eigeständige Bewegung

    6. Dezember, 19:00 at VG 2.101

    mit Christin Jänicke und Benjamin Paul-Siewert Antifa als linke Opposition in Ostdeutschland Das Jahr 1989 steht für deutsch-nationalen Einheitstaumel und war Auftakt für neonazistische Krawalle, was bis heute seine Spuren hinterlässt. Die unabhängigen Antifa-Gruppen, die schon in der DDR gegen „Faschos“ und die Tatenlosigkeit der Offiziellen protestierten, sind hingegen wenig bekannt. Ihre Widerständigkeit ist in...

  • Rechtspopulismus und ostdeutsche Mentalitätslagerungen

    9. Januar 2020, 19:00 at ZHG 002

    mit Felix Schilk In den Debatten über den Erfolg der AfD in den Neuen Bundesländern gibt es konkurrierende Erzählungen, die eine spezifisch ostdeutsche Mentalität konstruieren und auf soziale Anerkennungsdefizite reagieren. Mal gilt der Osten der Republik im Sinne bundesdeutscher Selbstvergewisserung als „rechter Schandfleck“, was zugleich wütende Abwehr nach sich zieht. Mal wird mit Verweis auf...

  • Sorgen, Nöte, Einzeltäter – Die Verharmlosung des Rechtsrucks

    16. Januar 2020, 18:00 at ZHG 002

    mit Hannah Eitel Konservative Wortführer*innen normalisieren und verharmlosen menschenverachtende Ideologien und Taten; sie stellen Rechte als ausgegrenzte Opfer dar – und Demokrat*innen und Antifaschist*innen als die „wahren Intoleranten”. Rechte Gewalt hingegen wird zu “extremistischer” Gewalt, mit der die Gesellschaft vermeintlich nichts zu tun habe. Denn oft dient das Konzept “Extremismus” als Deutungsrahmen. Weil es einen Rassismus...