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Antisemitismusforschung – ein Problem (Matthias Küntzel)

7. Dezember 2016, 18:00

Vortrag und Diskussion mit Matthias Küntzel

Auf deutschen Straßen werden unter dem Vorwand der “Israelkritik“ antijüdische Parolen skandiert, in Europa werden jüdische Institutionen gezielt von islamistischen Mördern heimgesucht, während sich Juden in Deutschland erneut gezwungen sehen, ihre Identität zu leugnen. Muss man da von der öffentlich finanzierten Antisemitismusforschung nicht erwarten, dass sie alles tut, um die Ursachen des neu aufflammenden Judenhasses zu untersuchen und gemeinsam mit jüdischen Organisationen nach Antworten zu suchen?

Davon kann jedoch keine Rede sein. In der jüngsten – vom Berliner Senat finanziell geförderten – Publikation des Berliner „Zentrum für Antisemitismusforschung“ werden Erscheinungsformen des islamischen und israelbezogenen Antisemitismus verleugnet oder verharmlost. Gleichzeitig werden die Einschätzungen jüdischer Betroffener als unausgewogen und ,pessimistisch‘ abgetan.

Der Politikwissenschaftler und Historiker Dr. Matthias Küntzel hat sich in mehreren Büchern mit dem Antisemitismus in Deutschland und in der islamischen Welt und in mehreren Aufsätzen mit der Politik des „Zentrum für Antisemitismusforschung“ befasst. 2011 zeichnete ihn die Anti-Defamation-League für sein Engagement gegen den Antisemitismus mit einem Menschenrechtspreis aus. Weitere Informationen auf www.matthiaskuentzel.de

Details

Datum:
7. Dezember 2016
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

FSR SoWi
DIG Hochschulgruppe Göttingen

Veranstaltungsort

ZHG 006
Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Webseite:
http://www.geodata.uni-goettingen.de/lageplan/?ident=5257_1_EG_0.154