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Buchvorstellung: 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland – Perspektiven auf eine eigeständige Bewegung

6. Dezember, 19:00

mit Christin Jänicke und Benjamin Paul-Siewert

Antifa als linke Opposition in Ostdeutschland

Das Jahr 1989 steht für deutsch-nationalen Einheitstaumel und war Auftakt für neonazistische Krawalle, was bis heute seine Spuren hinterlässt. Die unabhängigen Antifa-Gruppen, die schon in der DDR gegen „Faschos“ und die Tatenlosigkeit der Offiziellen protestierten, sind hingegen wenig bekannt. Ihre Widerständigkeit ist in Vergessenheit geraten. Ohne den Beginn der Neunzigerjahre dunkel zu zeichnen oder zu heroisieren, ist es an der Zeit, sich diese Geschichte und ihre AkteurInnen zu vergegenwärtigen. Über sie wurde sich hinter „Einheits“-Diskurs, Naziterror und Ost-Defizitierung ausgeschwiegen. Oftmals waren sie schlicht zu wenige und noch dazu eigensinnig; gegen SED-Diktatur und Ausverkauf ans BRD-Kapital, für freien Sozialismus und wirklichen Antifaschismus.

Christin Jänicke und Benjamin Paul-Siewert werfen bei der Vorstellung der erweiterten Auflage des Sammelbandes „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland – Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“, Schlaglichter auf deren Entstehung seit 1987, ihre Handlungsweisen gegen Neonazis und auf die damaligen Utopien. Schließlich widmen sich die Autoren der Gegenwart und Zukunft der Bewegung und freuen sich auf die gemeinsame Diskussion.

Veranstalter

FSR SoWi

Veranstaltungsort

VG 2.101
Platz der Göttinger Sieben 7
Göttingen, 37073 Deutschland
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Website:
http://www.geodata.uni-goettingen.de/lageplan/?ident=5361_1_2.OG_2.101