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Homophobie und Sexismus in Männerbünden am Beispiel von Studentenverbindungen (sub*way)

13. November 2015, 19:00 - 21:00

Die meisten Studentenverbindungen sind Männerbünde. Ihre moderne Form entstand zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts, als der einheitliche Nationalstaat und die bürgerliche (Geschlechter-)Ordnung durchgesetzt wurden.

Wehrhaftigkeit, Mut, Aufopferungsbereitschaft für das nationale Kollektiv und nicht zuletzt Triebbeherrschung und Unterordnung – Studentenverbindungen hatten immer eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie Männlichkeit zu sein habe und wozu Männer bereit sein müssten. Dies ist jedoch nur durch den Ausschluss von “Weiblichkeit” und der Abwertung von vermeintlich weiblichen Attributen zu haben: Homophobie und Sexismus stellen daher zwei Kernbestandteile männerbündischer Idealvorstellung dar.

Im Vortrag soll eine einführende Annäherung an die politischen und psychologischen Grundlagen des Männerbundes vorgenommen und diese in einen gesellschaftlichen Kontext eingeordnet werden.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Details

Datum:
13. November 2015
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

FSR SoWi
sub*way

Veranstaltungsort

ZHG 001
Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Webseite:
http://www.geodata.uni-goettingen.de/lageplan/?ident=5257_1_EG_0.161