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Iran – Israel – Deutschland. Antisemitismus, Außenhandel und Atomprogramm (Stephan Grigat)

27. Juni, 18:00

Der heutige Iran, Israel und Deutschland sind auf eine merkwürdige Weise miteinander verbunden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus. Dieser Band, dessen Beiträge auf einer Konferenz beruhen, die Anfang 2017 in Berlin stattgefunden hat, erhebt Einspruch gegen die gängige Darstellung des iranischen Regimes und fragt nach den besonderen

Beziehungen, die Deutschland als „Rechtsnachfolger des Dritten Reiches“ zur antisemitischen Diktatur im Iran einerseits und zum jüdischen Staat andererseits unterhält. Das Regime der Ajatollahs wird ebenso vor dem Hintergrund der Erfahrung des Nationalsozialismus analysiert wie die deutsche Iran-Politik und die israelischen Reaktionen auf das iranische Atomprogramm.

Stephan Grigat ist Politikwissenschaftler und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. er ist Permanent Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam und Research Fellow am Herzl Institute for the Study of Zionism and History der University of Haifa. Im vergangenen Wintersemester lehrte an der Hebrew University in Jerusalem.

Details

Datum:
27. Juni
Zeit:
18:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstalter

FSR SoWi
DIG Hochschulgruppe Göttingen

Veranstaltungsort

ZHG 006
Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Website:
http://www.geodata.uni-goettingen.de/lageplan/?ident=5257_1_EG_0.154