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Workshop mit Johannes Richter und Alan Marx: Kritische Theorie und Zionismus

11. Januar, 19:00 - 21:00

Der Zionismus wird, vor allem im gängigen linken Diskurs, nicht als Bewegung zur Emanzipation der Jüdinnen und Juden im Rahmen der Möglichkeiten einer in Staaten organisierten und nach Maßgabe der Kapitalverwertung funktionierenden Welt, der Staat Israel somit also nicht als die aufgrund des globalen Antisemitismus, der von jener falschen Einrichtung stets hervorgebracht wird, erforderliche und letztinstanzliche Lebensversicherung für die von diesem bedrohten wahrgenommen. Teilt man nicht selbst schon antisemitische Ressentiments, werden hinter dem Partikularismus, den eine jüdische Staatlichkeit notwendigerweise vertreten muss, Rassismus und rechte Politik gewittert. Das so zum Gegenbild progressiver Einstellungen avancierte Israel wird konsequenterweise abgelehnt, die Ablehnung äußert sich dann in Form des aktiven Einsatzes gegen die Existenz eines jüdischen Staates, beispielsweise in Form der „BDS“-Bewegung.

Im Workshop „Kritische Theorie und Zionismus“ soll daher die jüdische Nationalbewegung aus der Perspektive einer materialistischen Gesellschaftskritik in der Tradition der Kritischen Theorie betrachtet werden.

Der Workshop soll sich niedrigschwellig an alle Interessierten wenden, die sich mit Themen wie Antisemitismus, Kritischer Theorie und Zionismus noch nicht oder nur wenig beschäftig haben. Er ist so konzipiert, dass das komplexe Thema für ein breites Publikum zugänglich wird.

Wir bitten um eine rechtzeitige Anmeldung zur Teilnahme am Workshop.
Anmeldung unter: anmeldung@fsr-sowi.de

Details

Datum:
11. Januar
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:

Veranstalter

FSR SoWi