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Prekäre Arbeit, prekäre Liebe – Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse vor und während der COVID-19 Pandemie

2. Dezember, 18:00

Mit Prof. Dr. Christine Wimbauer und Prof. Dr. Mona Motakef

Derzeit führt uns die COVID-19-Krise sehr eindringlich die grundlegende Verletzbarkeit und Unsicherheit allen Lebens vor Augen. Aber schon vor COVID-19 kam es mit dem sozialpolitischen Wandel (Stichwort „Hartz IV“) seit den 2000er Jahren in Deutschland zu einer Ausweitung prekärer Beschäftigung. Prekarisierung betraf darüber hinaus auch schon vor COVID-19 das gesamte Leben: Soziale Beziehungen, Familie, Paarbeziehungen, Liebe können prekär werden, die Sorge für sich und andere, die Gesundheit, soziale Teilhabe, Wohnraum und die Zukunftsperspektiven und anderes mehr. In unserem Vortrag zeigen wir anhand von Ergebnissen einer empirischen Studie auf, was geschieht, wenn Arbeit prekär wird. Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsverhältnisse auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge von Menschen? Welche Ungleichheiten werden im Geschlechterverhältnis sichtbar? Die Befunde unserer empirischen Studie verknüpfen wir weiter mit aktuellen pandemischen Entwicklungen und diskutieren die Ausweitung von Prekarität, sozialen Spaltungen und Verwerfungen.

Literatur: Wimbauer, Christine und Mona Motakef (2020): Prekäre Arbeit – prekäre Anerkennung? Eine Studie über unsichere Lebensverhältnisse. Frankfurt/New York: Campus, (open access)

Die Veranstaltung findet bei BigBlueButton im folgenden Raum statt: https://meet.gwdg.de/b/fsr-trv-z4x

Details

Datum:
2. Dezember
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

FSR SoWi

Veranstaltungsort

BigBlueButton
Website:
https://meet.gwdg.de/b/fsr-trv-z4x