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Selbstaufklärung und Selbstbefreiung: zum kritischen und emanzipatorischen Potential politischer Psychologie (Maria Tsenekidou)

30. Juni 2014, 20:00 - 21:30

Mit Maria Tsenekidou. In Kooperation mit dem Hans-Mentz-Freundeskreis

Im Mittelpunkt steht insbesondere eine Auseinandersetzung mit dem kritischen und emanzipatorischen Gehalt der politischen Psychologie Peter Brückners. Was zeichnet diesen spezifisch aus? Welche Bedeutung kommen der Verbindung von Wissenschafts- mit Gesellschaftskritik sowie der Vermittlung von Psychoanalyse und kritischer Gesellschaftstheorie zu? Ist das Grundmotiv der politischen Psychologie Brückners – Selbstaufklärung über den Zusammenhang von individueller Lebensgeschichte und gesellschaftlicher Geschichte – mitsamt des darin angelegten praktischen Motivs der Selbstbefreiung von verinnerlichter Herrschaft aus heutiger Perspektive veraltet? Welches Anknüpfungspotenzial gibt es jenseits von Dogmatismus und Geschichtsvergessenheit zu Zeiten von verbreiteter Orientierungslosigkeit, neoliberalen Freiheitsideologemen, des Wandels von gesellschaftlicher Herrschaft sowie sozialer Widerständigkeit? Zur Diskussion gestellt werden Gedanken zu diesen Fragen.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Widerständige Sozialwissenschaften? Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Universität.

Details

Datum:
30. Juni 2014
Zeit:
20:00 - 21:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

FSR SoWi

Veranstaltungsort

ZHG 005
Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Webseite:
http://www.geodata.uni-goettingen.de/lageplan/?ident=5257_1_EG_0.155