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Vollversammlung aller Soziologie-Studierenden

24. Oktober, 18:00

Liebe Studierende der Fächer Soziologie und Arbeit in Betrieb in Gesellschaft. Die Fachgruppensprecherin Sozialwissenschaften lädt am Donnerstag, den 24.10.2019 um 18:15 Uhr im ZHG 102 zur Vollversammlung ein. Hauptsächlich soll es darum gehen, für die anstehende Systemakkreditierung der Studienfächer Soziologie und Arbeit in Betrieb und Gesellschaft die studentische Meinung zu diesen Studiengängen einzuholen, um diese dann in gemeinsamen Qualitätsrunden mit der Fakultät einzubringen und an der Veränderung dieser mitwirken zu können.

Die vorläufige Tagesordnung sieht folgendermaßen aus:

1. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
2. Wahl der Versammlungsleitung
3. Wahl der Schriftführer*innen
4. Beschlussfassung über die endgültige Tagesordnung
5. Vorstellung Systemakkreditierung der Fächer Soziologie und Arbeit in Betrieb und Gesellschaft
6. Zusammentragung der studentischen Position
7. Wahl Delegierte für kleine Qualitätsrunde
8. Vorstellung Fachgruppe Sozialwissenschaften
9. Verschiedenes

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

 

Protokoll der Vollversammlung aller Soziologie-Studierenden

gemäß §33 FGVV

Donnerstag, 24.10.2019 ZHG 102 

Tagesordnung

  1. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
  2. Wahl der Versammlungsleitung
  3.  Wahl der Schriftführer*innen
  4. Beschlussfassung über die endgültige Tagesordnung
  5. Vorstellung Systemakkreditierung der Fächer Soziologie und Arbeit in Betrieb und Gesellschaft
  6. Vorstellung Master-Reform
  7. Zusammentragen der studentischen Positionen
  8. Wahl Delegierte für kleine Qualitätsrunde
  9. Vorstellung Fachgruppe Sozialwissenschaft
  10. Verschiedenes

 

1. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit

Die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit wurde kommissarisch für Janice Sattler vom Mitglied der Fachgruppe Sozialwissenschaften Pascal Angerhausen  festgestellt.

 

2. Wahl der Versammlungsleitung

Pascal Angerhausen wird einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt.

 

3. Wahl der Schriftführer*innen

Lydia Engel wird einstimmig zu Schriftführerin gewählt.

 

4. Beschlussfassung über die endgültige Tagesordnung

Es wird der Top „Vorstellung Master-Reform“ vorgeschlagen, der nach dem Top „Vorstellung Systemakkreditierung“ eingefügt werden soll. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen.

Die endgültige Tagesordnung wird einstimmig angenommen.

 

5. Vorstellung Systemakkreditierung der Fächer Soziologie und Arbeit in Betrieb und Gesellschaft

Der Systemmakkreditierungsvorgang wird von Gerrit Plath einem Mitarbeiter des Studienbüros an der sozialwissenschaftlichen Fakultät vorgestellt.

Was ist Systemakkreditierung?

Dient der internen Qualitätssicherung einer Hochschule. Dieses System funktioniert quasi wie ein TÜV für Studiengänge. Eine systemakkreditierte Hochschule bekommt das Siegel des Akkreditierungsrates.

Wie funktioniert die Systemakkreditierung an der SoWi-Fakultät?

In den Qualitätsrunden sind alle Statusgruppen repräsentiert (inkl. Externer Expert*innen), die gemeinsam Ziele formulieren und Qualitätskriterien anhand eines Kataloges prüfen. Die Qualitätsrunden sollen jährlich pro Studiengang zusammenkommen. Die Runden finden dezentral an den Fakultäten statt aber sind auch mit zentralen Gremien der Uni vernetzt.

Es wird zwei Formate von Qualitätsrunden geben:

  1. kleine Qualitätsrunde: hier sind die studentischen Mitglieder des Institutsvorstands und ein Studierender pro Studiengang geladen. Aufgaben sind die Analyse der Studiengänge, Bewertung der Akkreditierungskriterien, Festlegung der Themen für große Qualitätsrunde, Raum für Themen aus den Statusgruppen
  2. große Qualitätsrunde: Hier sind alle Studierenden geladen. Aufgaben sind die Diskussion von „problematischen“ Akkreditierungskriterien, Diskussion über große Reformvorhaben und Maßnahmenentwicklung.

Der Systemakkreditierungsvorgang in der SoWi-Fakultät hat gerade noch vorläufigen Charakter und wird in gewissen Gremien noch verändert werden. Die Qualitätsrunden für das Cluster Soziologie beginnen im WiSe 2019/20.

Es gibt keine Nachfragen dazu.

 

6. Vorstellung Master-Reform

Die angedachte Reform des MA Soziologie wird vorgestellt.

Ausgangspunkt

Der Master Soziologie wird als unattraktiv wahrgenommen, was sich auch an den Studierendenzahlen belegen lässt und vor allem die Bachelor-Studierenden der Uni Göttingen sehen in der Struktur des MA Soziologie eine Wiederholung des BA Soziologie.

Reform

Es soll generell eine Ausrichtung auf international vergleichende und globale Soziologie geben. Dies ist nach Meinung der Lehrenden durch die Kompetenz am Institut und u.a. den Regionalforschungszentren wie CEMIS und CEMEAS gut umsetzbar. Die Spezialisierungsbereiche gegliedert nach den Lehrstühlen (Arbeitssoziologie, Kultursoziologie, politische Soziologie) sollen aufgeweicht und vergrößert werden, um so den Studierenden mehr Wahlmöglichkeiten zu geben. Es soll außerdem mehr Lehrangebot auf Englisch geben. Generell soll der Master internationalisiert werden, Möglichkeiten für das Studium im Ausland und für Internationale Studierende ausgebaut werden.

Konkrete angedachte Maßnahmen

Das Sprachniveau als Zugangsvoraussetzung für den MA wird von B2 auf B2plus erhöht. Für die Soziologie-Studierenden der Uni Göttingen sollen dafür Anreize für das Zertifikat im BA geschaffen werden.

Die Module werden generell umstrukturiert. Es soll im Wahlpflichtbereich Module im Umfang von 12 Credits geben, in denen man je 2 Veranstaltungen besucht und jeweils eine Prüfungsleistung schreibt. Das Lehrforschungsprojekt soll von 2 auf ein Semester verkürzt werden, mit der Möglichkeit es in 2 Semestern durchzuführen. Dies soll auch einen Auslandsaufenthalt während des Masters erleichtern.

Nachfragen

Wann soll der neue Master umgesetzt werden? In einem Jahr.

Ist die arbeitssoziologische Perspektive trotzdem noch enthalten? Es wird vermutet, dass sie in den Modulen erhalten bleibt, nur mit globaler Perspektive aber genau kann das nicht beantwortet werden.

Wie sehen die Anreize für das Sprachzertifikat B2plus genau aus? Ist das nicht blöd für externe Studierende? Diese Frage kann noch nicht beantwortet werden. Die Anreize sind von den Lehrenden nicht genau benannt.

 

7. Zusammentragen der studentischen Positionen

Es wird der Vorschlag unterbreitet für 10 Minuten Murmelrunden zu bilden und dann wieder in die große Diskussion zu gehen. Diesem Vorschlag wird zugestimmt.

Es werden Themenschwerpunkte vorgeschlagen, geclustert und nacheinander abgearbeitet.

Masterreform (inkl. Englisch-Anforderung und Credit-Zahl)

  • große Module sehr gut, momentane Struktur in Überblick und Vertiefung macht nicht so viel Sinn
  • Befürchtung, dass sich das Verhältnis zwischen Präsenzzeit und Creditzahl verschiebt (weniger Lehre für mehr Credits)
    • dieses Argument wurde entkräftet, da es jetzt auch pro Veranstaltung 6 Credits gibt.
    • wir wollen nicht bei höherer Creditzahl weniger Lehre
  • Die große Module (Wahlpflicht 2) hören sich sehr speziell an. Können da überhaupt viele Veranstaltungen von den Lehrenden angeboten werden?
    • wir wollen vor allem, dass die Lehrenden ihre Herzthemen lehren können
  • Ist der Fokus auf globale/international-vergleichende Themen von den Studierenden überhaupt gewollt?
    • Von den Lehrenden her ist es gewollt, da sie diesen Schwerpunkt gut bedienen können (auch wegen Regionalforschungszentren)
  • Problem: manche sind explizit hergekommen für den Arbeitssoziologie-Schwerpunkt
  • Globalisierung als 4. Spezialisierungsbereich?
  • Das Interesse der Studierenden an neuem Schwerpunkt wird nicht gesehen
  • Wir sollten eine Befragung organisieren, ob die Studierenden den Schwerpunkt überhaupt wollen
  • Kritik/Frage: wird hier versucht, Lehre out zu sourcen? (z.B. an das CEMIS oder CEMEAS?)
  • Von den Studierenden wird die Beibehaltung der Spezialisierungen des BA auch positiv wahrgenommen
  • wir wollen eher den globalen Schwerpunkt als 4. Bereich aber finden die Idee, die Module zu vergrößern und mehr Wahlmöglichkeiten dadurch zu schaffen, gut.
  • Wir wollen einen intensiveren Dialog mit den Studierenden über die Master-Reform (große Qualitätsrunde?)
  • Die Fachgruppe Soziologie versucht ein Stimmungsbild/Umfrage vor der großen Qualitätsrunde zu machen.
  • Englisch: einen rein englischsprachigen Master fänden wir unsinnig (ist aber auch nicht so geplant), mehr Seminare auf Englisch werden aber begrüßt
  • Kritik am Zertifikat B2plus: als externe Person sinnlos, dann lieber gleich C1 Oder B2 und nichts dazwischen
  • B2plus kann auch als Barriere gesehen werden (für internationale Studierdene vllt. Eher nicht so)
  • Die Sprachzertifikate kosten etwas und verfallen nach einiger Zeit.
  • Es sollen generell speziell Englischkurse von der SoWi-Fakultät angeboten werden (fachspezifisches Vokabular)
  • B2plus für Menschen gut, die in Göttingen studieren, da die am ZeSS nur einen Kurs machen müssen. Für externe Studierende ist das aber sinnlos.
  • Wir wollen das Sprachniveau B2plus nicht als Zugangsvoraussetzung aber als Voraussetzung um die Masterarbeit abzugeben. So haben alle Zugang zum Zertifikat und können das in ihr Studium integrieren.
    • Erfahrungen aus dem Geschichtsmaster, wo das Latinum Voraussetzung für die Abgabe der Masterarbeit ist.
  • ZeSS: warum gibt es dort keine besonderen SoWi-Kurse für C1 (wird anscheinend nur als buissnes english angeboten)?

Creditvergabe (workload):

  • im Master: Es wird kritisiert, dass es die gleiche Creditanzahl für unterschiedliche Leistungen in den unterschiedlichen Mastern gibt. Das wird als unfair wahrgenommen, der workload für die Credits wird insgesamt als zu hoch eingeschätzt.
    • Kann das die Masterreform ausbügeln?

Anwesenheitspflicht

  • wir lehnen Anwesenheitspflicht (als Prüfungsvorleistung oder sogar mit Anwesenheitslisten) ab
  • Erfahrung aus anderen Studiengängen: Textzusammenfassungen im Semester abgeben müssen, tut der Diskussionskultur in den Seminaren gut.
  • Prüfungsvorleistungen sollen vor der Seminaranmeldung klar kommuniziert sein
  • Referate oder Abgaben im Semester als Prüfung und nicht als Vorleistung
  • Prüfungsvorleistungen werden als schwierig wahrgenommen, wenn sie allein dazu dienen, an der Prüfung teilnehmen zu können
  • die Prüfungsvorleistungen müssen zumutbar sein, dürfen sich nicht allzu sehr aufsummieren
  • Prüfungsvorleistung sollten in die Note rein zählen
    • schwierig, weil dies auch nicht zur aktiven Teilnahme am Seminar beiträgt (Menschen geben nur noch ihre Leistungen ab und beteiligen sich danach nicht mehr)
    • nicht so problematisch wenn es z.B. 5 Prozent der Note wären
  • wir halten es für einen guten Kompromiss, wenn die Prüfungsleistungen variieren und sie auch Abgaben im Semester enthalten.

Anonymität von Prüfungsleistungen:

  • bei Klausuren macht das viel Sinn, schwierig bei Hausarbeiten, da das ja besprochen wird davor, Feedback wird auch schwierig, wenn keine*r mehr weiß, welche Hausarbeit von wem abgegeben wurde
  • wenn das Thema vorher besprochen wurde, ist Anonymisierung sinnlos, individuelle Absprachen sind außerdem auch wichtig
  • Wir unterstützen die Anonymisierung von Klausuren, bei anderen Prüfungsformen (z.B. Hausarbeiten halten wir es für organisatorisch nicht machbar

Anzahl von Tutorien, zu wenige Räume und Personal (Bsp.: Computergestützde Datenanalyse):

  • die Lehre leidet unter zu wenigen Tutorien/Seminaren
  • Quali/Quanti sind Kernkompetenzen, dort sollte man sich um mehr Personal kümmern
  • Wir wollen, dass die Methoden-Module nicht mehr nur einmal im Jahr angeboten werden
  • Tutorien (Methoden und Theorie) sollen eher von WiMis angeboten werden, für SHK‘s ist Wissensvermittlung schwierig/zu umfangreich
    • Einwand: eher Kompetenzschwelle aufweichen, SHK‘s sollen schon Tutorien machen können, aber mir weniger Studierenden

Seminarauswahl

  • Wir wollen, dass die Lehrenden stärker ihre Schwerpunkte in der Lehre setzen können
  • Forschung und Ethik, kritischer Umgang mit Methoden wird wenig gelehrt obwohl es so einen ausgebauten Methoden-Bereich gibt
  • wir wollen generell mehr Seminar Auswahl
  • wir wollen, dass alle (Wahl-)pflichtmodule einmal pro Semester und nicht pro Jahr angeboten werden

Diskussionskultur und (keine) Textvorbereitung in den Seminaren

  • wir sind momentan sehr wenige, deswegen ist es schwierig ein Stimmungsbild einzuholen
  • zentral vorgegebene Seminare (z.B. Klassiker, Moderne) sind problematisch: die Studierenden haben wenig Motivation, das sie keine Möglichkeit der Mitgestaltung haben, Lehrende können ihre eigenen Schwerpunkte nicht setzen. Aber Seminar(inhalt)e können eher von den Studierenden mitgestaltet werden, wenn die Lehrenden den Seminarplan selbst gestalten
    • nicht mehr so starr alles vorgegeben
    • Einwand: Partizipation von Studierenden ist generell schwer, das das Wissen über das Thema am Anfang nicht da ist
  • es sollte in den Seminaren noch mehr der Fokus darauf gelegt werden, wie man wissenschaftliche Texte liest

Prüfungsangebote 

  • Im Master zu viele starre Portfolioprüfungen. Vorschlag: in einem Seminar mehrere Wahlmöglichkeiten ein Portfolio abzugeben (unterschiedliche Textarten usw.)
    • Einwände: organisatorisch schwer, Vergleichbarkeit wird dann schwierig, journalistische Texte sind schwierig, sollten eher in Veranstaltungen über journalistisches Schreiben abgeprüft werden
    • Gegenpunkt: Prüfungsformen generell ausweiten um den Horizont der Studis zu erweitern

Überschneidung von Veranstaltungen

  • sollten auch Freitags Veranstaltungen angeboten werden?
  • ist eher nicht sinnvoll, da die Veranstaltungen meist leer sind und es sinnlos Lehrzeit bindet
  • es beißt sich außerdem mit ZESS-Kursen, es sollten dann eher Blockseminare angeboten werden
  • Außerdem nicht sinnvoll, da andere Studiengänge wie die GeFo extra Veranstaltungen am Freitag anbietet, das würde sich dann überschneiden
  • Es sollte mehr Möglichkeiten geben, Veranstaltungen auch von 18-20 Uhr zu besuchen
    • Einwand: dies sollten dann aber Wahlmöglichkeiten sein, damit das Studium noch mit politischem oder ehrenamtlichem Engagement vereinbar ist

Regelstudienzeit

  • Es gibt den Vorschlag weiche Regelungen zu schaffen um die Regelstudienzeit besser einhalten zu müssen/können (z.B. bestimmte Module soll man zu bestimmtem Semester erreicht haben)
  • Langzeitstudierende kosten dem Institut anscheinend Geld
    • Das dies Geld kostet, sollte besser an Studierende kommuniziert werden
  • Kritik: Warum ist langes Studieren überhaupt ein Problem?
  • Kritik: das Studium nicht in Regelstudienzeit geschafft wird, hat strukturelle Gründe (Bologna-Reform, politisches Ziel der schnellen Arbeitsmarktintegration), die wir beachten sollten, wir sollten uns als Studierende nicht an eigener Disziplinierung beteiligen
  • Kritik: Diese Grenzen und Kosten sind vom Bildungsministerium künstlich gesetzt und nicht unser Problem
  • Gegenargument: diese Kosten fallen trotzdem an und wir müssen damit also einen Umgang finden, Fokus nicht so sehr auf Regelstudienzeit sondern auf Studienverweildauer
    • Frage: wie viel Geld ist denn das überhaupt? Ist das überhaupt relevant?
  • Kritik: Die Kontrolle der Studienverweildauer ist nicht unsere Aufgabe sondern die der Studienberatung
  • mögliche Lösung: jeder Pflicht- und Wahlpflichtkurs soll jedes Semester angeboten werden
  • weiche Regelung: die Einführungsveranstaltungen sollten in den ersten 4. Semestern absolviert werden
    • Kritik: keine Unterstützung für noch mehr Druck, manche Menschen brauchen halt länger, jedes Semester Veranstaltungen anbieten ist als Lösung okay, nicht der Mensch ist das Problem sondern die Struktur
  • Durch restriktive Regelungen werden Menschen benachteiligt, die sowieso von der Hochschule schon benachteiligt werden (Personen mit Kindern, psychischen Probleme, Personen, die arbeiten müssen)
  • Überlegung: Studierende machen Module nicht, weil sie Angst davor haben, diese Angst abbauen (Strukturen dafür schaffen)
  • Erfahrungsbericht: Verpflichtung zur Absolvierung von Grundmodulen in einer bestimmten Zeit hat in anderem Studiengang zu Chaos geführt, organisatorisch schwer,  hat Menschen eher zurückgeworfen
  • Druck ist schon da durch teilweise Voraussetzung von Grundmodulen für Aufbaumodule, Langzeitstudiengebühren
  • eher Menschen, die es in Regelstudienzeit schaffen wollen, unterstützen, statt Restriktionen für die anderen
  • Voraussetzung von Grundmodulen für Aufbaumodule bis zu gewissem Punkt okay, müssen dann nur in jedem Semester angeboten werden

Schwerpunkt Forschungsethik, kritische Betrachtung von Methoden

  • Seminare zu Wissenschaft und Ethik schon in den ersten Semestern machen (Anreize schaffen)
  • Methodenmodule sind sehr umfangreich und haben viel Potenzial, Kritik an Methoden wird aber kaum gelehrt
  • Vorschlag: Seminar zum kritischen Umgang mit Wissenschaft
  • das sollte eher in bestehende Module integriert werden (z.B.: wissenschaftliches Arbeiten)
  • Einwand: eigentlich fließt das ein (wird viel versucht), aber es gibt nicht so viel Zeit dafür, eher mehr betonen
  • Anmerkung:  Aspekt wurde auch in der Institutsversammlung angesprochen beim BA-Soziologie: Modul Wissenschaft und Ethik wird zu selten angeboten, ist aber wichtig
  • Wir wollen ein Profil-Ziel: Wissenschaft und Ethik und kritischer Umgang mit Methoden wollen wir stärker in der Lehre vertreten haben

 

8. Wahl der Delegierten für kleine Qualitätsrunde

Als Delegierter für den Mono-BA Soziologie wird Lennart Scholz einstimmig gewählt.

Als Delegierter für den 2-Fach-BA Soziologie wird Hannes Haynitzsch einstimmig gewählt.

Als Delegierter für den MA Soziologie wird Juan Deiniger einstimmig gewählt.

Für den MA Arbeit in Betrieb und Gesellschaft wird Antje Drobner einstimmig gewählt.

 

9. Vorstellung Fachgruppe Sozialwissenschaften

Die Fachgruppe Soziologie trifft sich jeden Montag 18 Uhr im FSR-SoWi-Raum. Sie sind interessiert an einem Austausch mit und an der Verbesserung des Instituts für Soziologie. Außerdem wollen sie Stammtische, Sommerfeste, Vortragsreihen und andere Formate organisieren. Momentan beschäftigen sie sich intensiv mit der Systemakkreditierung der SoWi-Fakultät und des Clusters Soziologie.

 

10. Verschiedenes

Es gibt keine weiteren Ansagen.

 

Die Vollversammlung endet um 21:09 Uhr.

Details

Datum:
24. Oktober
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Fachgruppe SoWi

Veranstaltungsort

ZHG 102
Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
+ Google Karte
Website:
http://www.geodata.uni-goettingen.de/lageplan/?ident=5257_1_1.OG_1.133