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Vergangene Veranstaltungen › 2014: Widerständige Sozialwissenschaften

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September 2014

“Lebenslang Feedback” (Magnus Klaue)

25. September 2014, 19:00 - 21:00
KWZ 0.609, Heinrich-Düker-Weg 14
Göttingen, 37073 Deutschland
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Mit Magnus Klaue Die Freiheit des Studentenlebens, von der ästhetische Hervorbringungen seit der Romantik zehren, war immer schon ideologischer Schein, der Schein aber knüpfte an reale Erfahrungen an, die Teil von individuellen Lebenserinnerungen geworden sind: an die Erfahrung des Studiums als einer dem eigenem Takt folgenden Zeit, die denjenigen - stets Privilegierten -, die sie erfahren durften, zumindest eine Ahnung von der Möglichkeit einer Aufhebung des Unterschieds zwischen Arbeit und Freizeit in freier, weder im ökonomischen Nutzen noch in sogenannter Selbstverwirklichung…

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Juli 2014

Euromaidan: Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und aktueller Politik (Gerhard Scheit)

14. Juli 2014, 19:00 - 21:00
ZHG 005, Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Mit Gerhard Scheit. Wo immer „die Reserven zur Herstellung des allgemeinen Chaos“ vorhanden sind, schlägt die Stunde deutscher Politik, das erkannte Karl Kraus bereits 1908 an dem „weitblickenden“ Eifer, „den Balkan durcheinanderzubringen“. So bedeutet heute die Integration in den Euro-Raum nicht zuletzt Desintegration: es gibt die Menschenrechte unter der Hegemonie der EU um den Preis, dass die Souveränität diffundiert, die sie im Notfall allein garantieren kann. Schon das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine wurde direkt und indirekt an Bedingungen geknüpft, die dieser…

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Juni 2014

Selbstaufklärung und Selbstbefreiung: zum kritischen und emanzipatorischen Potential politischer Psychologie (Maria Tsenekidou)

30. Juni 2014, 20:00 - 21:30
ZHG 005, Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Mit Maria Tsenekidou. In Kooperation mit dem Hans-Mentz-Freundeskreis Im Mittelpunkt steht insbesondere eine Auseinandersetzung mit dem kritischen und emanzipatorischen Gehalt der politischen Psychologie Peter Brückners. Was zeichnet diesen spezifisch aus? Welche Bedeutung kommen der Verbindung von Wissenschafts- mit Gesellschaftskritik sowie der Vermittlung von Psychoanalyse und kritischer Gesellschaftstheorie zu? Ist das Grundmotiv der politischen Psychologie Brückners – Selbstaufklärung über den Zusammenhang von individueller Lebensgeschichte und gesellschaftlicher Geschichte – mitsamt des darin angelegten praktischen Motivs der Selbstbefreiung von verinnerlichter Herrschaft aus heutiger Perspektive…

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‘Homo sacer’ und ‘postnationale Konstellation’: Zur Kritik des antirassistischen Weltbilds (Philip Lenhard)

24. Juni 2014, 19:00 - 21:00
ZHG 105, Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Mit Philip Lenhard Fast eine halbe Million Flüchtlinge leben alleine in Deutschland, davon wird nur ein Viertel als „asylberechtigt“ anerkannt. Die Motive, nach Europa zu fliehen, sind vielfältig, doch eines ist sicher: Der deutsche Staat macht allen Flüchtlingen das Leben schwer, um eine scharfe Trennlinie zwischen den Dazugehörigen und den Nichtdazugehörigen zu ziehen. Damit wird die Möglichkeit, in relativem Wohlstand und in Sicherheit zu leben, dem Schicksal der Geburt („natio“) überantwortet, das die Behörden angeblich nur in politische Verfahren übersetzen. Das…

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‘Der Teufel hat sich schick gemacht’: Überlegungen zum TäterInnenbild in der Berichterstattung zum NSU-Prozess (Isabelle Hannemann)

16. Juni 2014, 19:00 - 21:00
VG 4.101, Platz der Göttinger Sieben 7
Göttingen, 37073 Deutschland
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Mit Isabelle Hannemann »Zschäpe, das von Rassenhass zerfressene Monster?«, die »Diddl-Maus« der NSU, die »Nazi-Braut«, »die braune Witwe«, das »Oma-Kind«. Der Vortrag konfrontiert die medial produzierten Zerrbilder weiblicher Täterinnenschaft mit Schlüsselthesen zur (weiblichen) Entwicklung sowie wahrnehmungs-, symbol- und geschlechtertheoretischen Überlegungen.   Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Widerständige Sozialwissenschaften? Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Universität.   

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Foucaults Verrat an der Aufklärung (Florian Ruttner)

12. Juni 2014, 19:30 - 21:30
ZHG 005, Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Mit Florian Ruttner In den letzten 20 Jahren haben sich die Schriften Michel Foucaults an den Universitäten, zumindest an den gesellschafts- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten, als kanonisierte Klassiker etabliert, gerade in sich als gesellschaftskritisch verstehenden Kreisen. Einer der Hauptgründe für die Begeisterung für seine Schriften in diesen Zirkeln besteht darin, dass Foucault einerseits als ein Vertreter einer kritischen Theorie angesehen wird, der aber andererseits und anders als die Kritische Theorie Horkheimers und Adornos für die politische Praxis und soziale Bewegungen offener gewesen…

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Mai 2014

Immunreaktion: Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Universität (Detlev Claussen)

25. Mai 2014, 19:00 - 21:00
ZHG 005, Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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Mit Detlev Claussen. In Kooperation mit dem Hans-Mentz-Freundeskreis Die Kritische Theorie verdankt sich weder der Ordinarienuniversität noch dem Wissenschaftsbetrieb, sondern der außerakademischen Erfahrung. Ihr Entstehen ist ohne die Russische Oktoberrevolution und die gescheiterte deutsche nicht denkbar. Die Gründung des Instituts für Sozialforschung an der Frankfurter Universität 1924 entsprang einer glücklichen Konstellation, seine Rückkehr 1948 ebenso. Die Remigration verzögerte nur den Anpassungsdruck an einen durchrationalisierten Wissenschaftsbetrieb, von dem Horkheimer, Adorno und Marcuse durch ihre amerikanische Erfahrung eine klare Vorstellung hatten. Der…

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