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Vergangene Veranstaltungen › 2019: Zwischen 'Wir sind das Volk' und gesellschaftlicher Emanzipation - Politische Entwicklungen in Ostdeutschland

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Januar 2020

Sorgen, Nöte, Einzeltäter – Die Verharmlosung des Rechtsrucks

16. Januar 2020, 18:00
ZHG 002, Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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mit Hannah Eitel Konservative Wortführer*innen normalisieren und verharmlosen menschenverachtende Ideologien und Taten; sie stellen Rechte als ausgegrenzte Opfer dar – und Demokrat*innen und Antifaschist*innen als die „wahren Intoleranten". Rechte Gewalt hingegen wird zu "extremistischer" Gewalt, mit der die Gesellschaft vermeintlich nichts zu tun habe. Denn oft dient das Konzept "Extremismus" als Deutungsrahmen. Weil es einen Rassismus der "Mitte" nicht erkennen kann, trägt es zur Verharmlosung bei. Die Debatte ist zudem elitär und entmündigend - und bietet Anknüpfungspunkte für die rechten Verschwörungserzählungen.

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Rechtspopulismus und ostdeutsche Mentalitätslagerungen

9. Januar 2020, 19:00
ZHG 002, Platz der Göttinger Sieben 5
Göttingen, 37073 Deutschland
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mit Felix Schilk In den Debatten über den Erfolg der AfD in den Neuen Bundesländern gibt es konkurrierende Erzählungen, die eine spezifisch ostdeutsche Mentalität konstruieren und auf soziale Anerkennungsdefizite reagieren. Mal gilt der Osten der Republik im Sinne bundesdeutscher Selbstvergewisserung als „rechter Schandfleck“, was zugleich wütende Abwehr nach sich zieht. Mal wird mit Verweis auf die einschneidenden Transformationsprozesse für mehr Empathie und Anerkennung der biografischen Erfahrungen der Ostdeutschen geworben und eine gesamtdeutsche Aufarbeitung des Vereinigungsprozesses gefordert. Aktuell werden Stimmen lauter,…

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Dezember 2019

Buchvorstellung: 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland – Perspektiven auf eine eigeständige Bewegung

6. Dezember 2019, 19:00
VG 2.101, Platz der Göttinger Sieben 7
Göttingen, 37073 Deutschland
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mit Christin Jänicke und Benjamin Paul-Siewert Antifa als linke Opposition in Ostdeutschland Das Jahr 1989 steht für deutsch-nationalen Einheitstaumel und war Auftakt für neonazistische Krawalle, was bis heute seine Spuren hinterlässt. Die unabhängigen Antifa-Gruppen, die schon in der DDR gegen „Faschos“ und die Tatenlosigkeit der Offiziellen protestierten, sind hingegen wenig bekannt. Ihre Widerständigkeit ist in Vergessenheit geraten. Ohne den Beginn der Neunzigerjahre dunkel zu zeichnen oder zu heroisieren, ist es an der Zeit, sich diese Geschichte und ihre AkteurInnen zu…

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